Museum

Hunnebedzentrum

Hunnebedzentrum

Das Hunebedcentrum – eine Geschichtsreise durch 150.000 Jahre der Geschichte

Stellen Sie sich eine Eisschicht von einem Kilometer Dicke vor. So sah Nordholland während der Eiszeit aus. Als das Eis geschmolzen war, ließ es Tausende von Findlingen, die vom skandinavischen Eis hierhin transportiert worden waren, zurück. Vor ungefähr 5000 Jahren nutzten die ersten Bauern diese Findlinge, um beeindruckende Denkmäler aus Stein zu bauen, die wir Hunebed, also Hünengräber, nennen. Sie können immer noch 54 davon in der örtlichen Landschaft stehen sehen. Und das größte von allen, mit über 22 Metern länge, befindet sich direkt neben dem Hunebedcentrum

Drents Museum

Drents Museum

Mit rund 90.000 Objekten zählt die Sammlung des Drents Museums in der niederländischen Museumslandschaft zu den größeren. Dabei gehört die archäologische Sammlung quantitativ und qualitativ zu den wichtigsten in Nordwesteuropa. Ein Teil dieses Bestands wird dauerhaft präsentiert und ist auch oft in internationalen Ausstellungen zu sehen.

Die Sammlung zur Drenther Geschichte vermittelt ein Bild von der materiellen Volkskultur in dieser Provinz aus der Zeit 1750-1950. Die Sammlung 'Kunst von 1885 bis 1935' des Drents Museums gehört zu den fünf größten dieser Art in den Niederlanden. Die sehr vielfältige Sammlung stammt - und das ist einzigartig in den Niederlanden - zum größten Teil aus dem Nachlass von Künstlern, der uns von der Stiftung Schone Kunsten überlassen wurde. Seit der Schenkung der ING Bank im Jahr 2010, die 273 Werke des zeitgenössischen Realismus umfasste, gilt auch unsere Sammlung dieses Gebiets als eine der bedeutendsten in den Niederlanden.

Freilichtmuseum Ellert und Brammert

Freilichtmuseum Ellert und Brammert


Freilichtmuseum Ellert und Brammert Schoonoord


"Ich bin in einem wunderschönen Land" schrieb Vincent van Gogh an seinen Bruder Theo. Mit diesem Land meinte er die niederländische Provinz Drenthe. In dieser Provinz spürt man noch heute einen Hauch vergangener Jahrhunderte. Hier gibt es Hünengräber: gut erhaltene prähistorische Grabmäler, die die Besucher zu einer Reise in die Vergangenheit einladen.

Ein paar Schritte zurück in die Vorzeit kann man im Freilichtmuseum "Ellert und Brammert" in Schoonoord tun. In diesem Museum in der Region Ellertsveld lernt man die jüngere Vergangenheit dieses Moordorfes kennen. Wie die Arbeiter und Kleinbauern hier im vergangenen Jahrhundert gewohnt und gelebt haben, wird hier anschaulich gemacht. Denkt man an die ersten Bewohner dieser Gegend, dann denkt man auch an ihre primitiven Wohnungen: die Plaggenhütten! Aber auch "modernere" Gebäude, wie einen sächsischen Bauernhof, ein Zollhaus, eine Dorfschule und sogar ein Gefängnis kann man auf dem Museumgelände besichtigen. In der gemütlichen Bauerngaststätte ist jeder Besucher herzlich Willkommen! Für die jüngsten Besucher gibt es einen Spielplatz und einen kleinen Zoo mit Kleintieren.

Die Riesen Ellert und Brammert haben einst in dieser Gegend ihre Raubzüge unternommen. Jetzt stehen die beiden nur noch als Blickfang am Eingang des Museums. In einer Räuberhöhle auf dem Gelände wird ihre Geschichte in Bildern wiedergegeben.

Stelle die Uhr für ein paar Stunden ein Jahrhundert zurück!

Eintritt 2017
Erwachsene €. 8,00
Kinder von 4 bis zu 11 Jahren €. 5,00
65 + €. 7,00
Gruppenermäßigung (Min. 20 Personen) €. 1,00 pro Person.
Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden.
Parken frei


Geöffnet von 01.04.2017 bis 31.10.2017
Öffnungszeiten : Täglich von 09:00 - 18:00 Uhr
Einlaß bis 17:00 Uhr.

Städtischen Museums Coevorden

Städtischen Museums Coevorden

Die Sammlung des Städtischen Museums Coevorden setzt sich aus (archäologischen) Objekten zusammen. Darunter auch Fundstücke, die bei neulichen archäologischen Ausgrabungen ans Licht kamen. Unter den Fundstücken sind unter anderem Waffen, Kugel, Kanonenkugel, Gebrauchsgegenstände, Münze und Kleidungsstücke. Außerdem umfasst die Sammlung auch eine große Verschiedenheit an Karten und Bildern. Zusammen erzählen die Objekte die bewegte Geschichte Coevordens und geben sie einen Einblick in das Leben früherer Zeiten.

Highlights der Sammlung

Zwei Abendmahlsbecher der reformierten Kirche Coevordens. Die silbernen Becher erhielten Mijndert van der Thijnen und sein Mitarbeiter Claes Buyter im Jahre 1676 von den Generalstaaten als Dank für ihre Rolle bei der Zurückeroberung Coevordens. Die Vorderseite des Bechers von Mijndert van der Thijnen zeigt das gekrönte Wappen und die Devise der Generalität. Auf der Rückseite eine Abbildung der Zurückeroberung Coevordens. Der Becher von Claes Buyter ist einfacher gestaltet. Auf der Vorderseite sieht man auch hier das Wappen und die Devise der Generalität. Auf der Rückseite findet sich auch ein Wappen. Um das Wappen herum gibt es den Text: “Nicolao Buiter alias Guldenhoedt”.

Ein anderes Highlight des Museums ist das Skelett eines jungen spanischen Soldaten.